In der grünen Landschaft der strecke Alburni Gebirge, zwischen den Dörfern von Auletta und Pertosa an ungefähr
70 Kilometern von Salerno, in einem attraktiven natürlichen Amphitheater befinden sich die Engelsgrotten .
Neue Forschung datiert den Ursprung der Höhle zu ungefähr 35 Millionen Jahren her. Zahlreiche Spuren zeigen,
daß die Höhlen bis das Steinalter bewohnt wurden; die Griechen und die Romanen wiesen die Höhlen einem Sitz
von Kult zu und schließlich haben die Christen die Höhlen zu Heiligem Michael Archeangel erhöht.
Die Engelsgrotten wickeln sich für ungefähr 2.500 Meter über Tunnels und unermeßlichen Höhlen ab;
sie werden durch die ausdrucksvolle Schönheit ihrer "Kolonne" gekennzeichnet und weil sie in Italien
einzigartig sind. Um die Höhlen zu besuchen muß man einen unterirdischen Fluß überqueren. Mit einem
klüglich geführten Boot kommt man in die Tiefen der Erde von ca. 100 M, in einer Lautlosigkeit ,
die nur von dem Ton des Wassers und die Aussprüche der Überraschung gestört wird. Nach einigen Minuten
legt das Boot an und das Abendteuer beginnt. Ein wundervoller Wasserfall, der durch den Schwarzfluss
(Fiume Negro) hergestellt wird, hallt entfernte Zeiten, drapierte Alabasterfall von den Wölbungen der
Höhlen, unfassbare Anstarrens der merkwürdigen Formsicherung; man geht durch die arabeske Tunnels, die
durch das subtile Spiel des Lichtes in beträchtliche "Salons" beleuchtet werden, jeder mit eigenen Namen,
und man trifft das unglaubliche Wahrnehmbare , das die Natur während Millionen von Jahren verursacht hat.
Die Engelshöhlen sind einfach zu erreichen, man fährt die A3 Autobahn Salerno-Reggio Calabria entlang,
und dann nimmt man bei Petina oder bei Polla ab. An ungefähr 200 M vom Eingang zu den Grotten gibt es einen
großen Parkplatz und ohne die natürliche Schönheit der umgebenden Landschaft zu ruinieren, gibt es auch
Gaststätten, in denen man köstliche lokale Gerichte schmecken kann.